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Wie viele Gemeinden unserer Gegend blickt auch Rinschheim auf eine lange Vergangenheit zurück. Die erste urkundliche Erwähnung entstammt dem Lorscher Codex aus dem Jahr 788.



Rinschheim am Limes.


In Akten aus dem Jahr 1914 werden die Rinschheimer Einwohner wie folgt beschrieben: "Die Bevölkerung Rinschheims zeichnet sich aus durch Fleiß, Nüchternheit, Sparsamkeit und Genügsamkeit. Die nicht sehr vermögende Bevölkerung ist intelligent und sie hat einen guten sittlichen Stand."


Als einer von 13 Stadtteilen, der Stadt Buchen im Odenwald zugehörig, liegt Rinschheim in einem idyllischen Tal umringt von den Städten Heidelberg, Frankfurt, Würzburg, Bad Mergentheim und Heilbronn. Wichtigster Erwerbszweig war früher die Landwirtschaft und hier vorwiegend der Körneranbau mit der Sonderkultur Grünkern. Daneben gab es Tierzucht und einen vorbildlichen Obstbau. Heute dagegen gibt es in Rinschheim keine hauptberuflichen Landwirte mehr.






Obwohl Bestrebungen vorhanden waren die Eigenständigkeit beizubehalten, hat Rinschheim seine Selbständigkeit bei der Kreis- und Gemeindereform im Jahr 1975 aufgegeben und wurde ein Stadtteil Buchens.

Rinschheim mit seinen ca. 260 Einwohner präsentiert sich heute als lebendige Gemeinde, in der es sich gut leben lässt. Neben dem Musikverein sorgen ein Freizeitsportclub und eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr dafür, dass Feste gefeiert und Traditionen erhalten werden. Vervollständigt wird das dörfliche Gemeinschaftsleben durch eine aktive Frauengemeinschaft und das Altenwerk. In der Kirche St. Hippolyt und Kassian finden die überwiegend katholischen Bürger Rinschheims ihre religiöse Heimat.



Das Wappen Rinschheims zeigt in geteiltem Schild oben auf silbernem Grund drei blaue Lilien, unten auf blauem Grund einen rotbewehrten, rotbezungten silbernen Adler. Während die Lilien ein Beweis für die frühere Zugehörigkeit Rinschheims zum Kloster Amorbach darstellen, erinnert der Adler an eine kurze Episode fürstlich-leiningen'scher Herrschaft.





Die Filialkirche
St. Hippolyt und Kassian 
wurde im Jahr 1805 erbaut.